Tag 6: Umwerfend
Kals Tag 6
Ende gut, alles gut!
Heute sollte sich entscheiden, ob das Gelernte auch in die Tat umgesetzt werden konnte. Die Aufgabe (gestern gestellt), Kleingruppen von 4 – 6 Personen zu bilden, wurde zunächst sehr zögerlich gelöst. Aber am Ende der Nachtruhe (Wecken um 7.30 Uhr, fast wie zuhause) hatten sich 11 Gruppen gebildet, versehen mit den Schulhandynummern, damit im Falle eines Falles Hilfe herbeigeholt werden konnte. (Anm. der Heimatredaktion: Sehr fürsorglich, fürwahr. Aber meint Ihr nicht, dass es etwas unsinnvoll ist, von Österreich aus die Nummer der Schule zu wählen? Ich meine, unsere Schulsanitäter sind natürlich schnell, aber SO schnell?) Ein „Berggott" fuhr mit den fortgeschrittenen Anfängern, denen wiederholt positiver Zuspruch während der Fahrt zu teil werden musste. Einige Schüler, die nach eigenem Bekunden halbwegs sicher fuhren, nahmen sich der Zauderer an und begleiteten ihre Leidensgenossen den Berg herunter. Toll! Wieder andere rasten die Berge fast wie im Sturzflug herunter nach dem Motto: Habe heut schon sieben Talabfahrten gemacht, bo ej! Hat aber niemand mitgezählt!
Wichtig war doch eigentlich nur die Devise von gestern: Sicheres Ankommen durch kontrolliertes Fahren.
Zum Treffpunkt, der um 12.30 Uhr angesteuert werden sollte, waren alle pünktlich! (Anm. der Heimatredaktion: Sagt bloß!!! Rainer auch??) Das Lokal „Künzeralm" hatte einen Biergarten, aber keine Sorge, gleichnamige Getränke wurden nicht gereicht (Anm. der Heimatredaktion: Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass "Biergarten" schmeckt): Almdudler, Apfelschorle, Kakao mit Schlag (österr. für Schlagsahne), Kässpatzen (keine Vögel!), Germknödel, Pizza Diavolo und andere Leckereien wurden zügig zubereitet und mit großem Hunger (der auch) vertilgt. Frisch gestärkt ging es in die letzten Abfahrten, immer mit dem Hinweis: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste (???), gerade auch am Freitag, den 13!.
Gegen 16 Uhr haben dann Schülerinnen und Schüler die Liftkarten abgegeben und die Ski zum Verleih zurück gebracht. Im Anschluss an das üppige Abendmahl wurde zum letzten Mal die Eumelweste verliehen. Bei dieser Gelegenheit haben wir den schwarzen Balken nachgeliefert, der in der gestrigen Ausgabe fehlte (Anm. der Heimatredaktion: Dass Ihr Euch das überhaupt getraut habt, den gestern wegzulassen. Ihr wisst doch, wie gefährlich es ist, Balkenfehler auf den Eumelbildern zu machen.
Hierzu ein kleiner Reim am Rande (einfach nur, damit neben dem ganzen Sport auch wieder etwas Kultur in den Blog kommt):
Macht Fehler mit dem Eumel Rainer,
ist er ganz schnell selber einer!
Johann Wolfgang von Baumgarten
Januar 2012
Danke, danke! Ich weiss, das hätte dem Heimatredakteur am Freitagabend nach einer langen Schul- und Redaktionswoche keiner zugetraut. Danke! Daanke!
Reicht!)
Zum Trikotträger wurde ein junger Mann erkoren, der es fertig brachte, fünf seiner Sesselliftmitfahrer beim Ausstieg so umzureißen, dass alle im Fangzaun landeten, sich aber ohne Mühe aus dieser misslichen Lage befreien konnten (Anm. der Heimatredaktion: Merke: Umwerfende Schule - umwerfende Schüler!). Der Verursacher wurde zum Schneerowdy erklärt und N. J. aus W. darf von nun an das Eumeltrikot für 24 Stunden tragen, vielleicht auch länger, je nachdem wann wir unseren Heimatort erreichen. Sollten wir gegen 9 Uhr hier abfahren und wieder gen Italien fahren müssen, weil der Felbertauerntunnel immer noch wegen Lawinengefahr gesperrt ist, dann werden wir nicht vor Mitternacht in Ahlhorn sein. Wir melden uns morgen (Katrin!) im Laufe des Tages. Jetzt steht die Skitaufe unmittelbar bevor (die Eltern möchten bitte ihren Nachwuchs nach den neuen Namen fragen, der schriftlich auf einer Urkunde fixiert ist). Die „Berggötter" steigen gerade in ihre Kluft, Schnee ist reichlich vorhanden und die Schüler üben gerade „Demut" (Anm. der Heimatredaktion: Oh! Wird davon morgen noch etwas übrig sein??).
Hier noch eine Information für die Langschläfer: Wecken ist morgen um 5.30 Uhr, ab 6.15 Uhr Frühstück und danach warten wir auf den Bus, der uns dann sicher aus diesem „Schneechaos" in die Heimat fährt.
Letztmalig aus Kals am Großglockner
Die Berggötter
Max, Torsten, Leo, Rainer, Phong und Anne
(... denen wir für ihren Einsatz, ihre Fotos, Filme und Berichte ganz herzlich von seiten der Heimatredaktion danken. Ihr wart mal wieder ganz große klasse!)
Der Film:
Die Bilder:
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